Mittwoch, 18. Januar 2012

Hawaii - Fiji

Honolulu, Hawaii? Damals, als kleines Kind hat man auf die Frage „Wohin gehen wir Mama?“ oft die Antwort bekommen: Honolulu; damit man ruhe gab hehe! Für viele eine Traumdestination und für uns das nächste Ziel. Verabredet waren wir mit unserem besten Freund Stefu, der seine hart verdienten Ferien mit uns auf Maui und Oahu verbringen wollte. Wir freuten uns riesig darauf. Zuerst gab es aber ein paar (z.T. nötige) Geschenkli aus der Heimat die Stefu mit Übergewicht nach Hawaii schleppte.


Kreativ geht es los.. für's Datum hat's nicht gereicht, die nächste Welle hat alles weggefetzt!
Das Trio.


Endlich haben wir auf unserer Reise DIE super Strände gefunden wie sie in unseren Köpfen verankert sind. Diese unglaublich schöne Natur mit den wunderschönen gelbgoldenen Sandstränden, es ist wie die mit Photoshop bearbeiteten Bildli im Reisekatalog. Aber mal der Reihe nach. Dank Stefu‘s guter Vorbereitung erkundeten wir jeden Quadratzentimeter der Insel Maui. Mit dem Jeep flitzen wir von einem Ort zum anderen und bestaunten zuerst die Westküste, die geprägt ist von wunderschönen Buchten und coolen Blowholes. Einmal war gemäss Tagesprogram um 05.00Uhr Abfahrt, mit Thermounterwäsche, Handschuhe und Kappe bewaffnet ging es auf den Vulkankrater Haleakala um den Sonnenaufgang zu bestaunen. Wer hätte gedacht, dass wir die Thermounterwäsche in Hawaii gebrauchen könnten?!?


Ein Küstenabschnitt auf der Westküstentour.
Leute war dass ein Cabaret bis die zwei sich vor das Blowhole gewagt haben!
Süsse Blume (links)...im Städtchen Lahaina.
Dieser Mann untersuchte jeden noch so kleinen Quicksilver-Shop...guckt auf's T-Shirt.
Vulkan Haleakala. Vor dem Sonnenaufgang und vor dem Kaffee.
Nach dem Sonnenaufgang und nach dem Kaffee :-)
Das Silberschwert, eine wunderschöne Pflanze die NUR auf diesem einen
Vulkan wächst, weltweit.


Herrlich (zumindest für uns;-) waren die ersten Annäherungsversuche mit dem Wellenbad am Big Beach. Stefu wird sich bestimmt (un)gerne an diese schön grossen Wellen erinnern. Chris und ich waren im natürlichen Wellenbad so am plantschen und sahen, dass grössere Wellen im Anmarsch waren. Wir riefen Stefu zu, er solle doch zu uns weiter hinaus kommen um der Brandung zu entgehen, aber der Herr fand dies am Anfang noch ganz amüsant und blieb dort. Was zur Folge hatte, dass er mit dem Waschgang für ganz hässlich dreckige Wäsche bis zum Strand durchgespült  wurde. Immerhin torkelte er verwirrt mit Badeshorts am Fuss und weissem Po in den trockenen Sand. Zum Glück ging halbwegs alles gut.


An diesem harmlos aussehenden Beach geschah das Unheil mit dem Waschgang!
Für Details müsst ihr Stefu fragen :-)
Abendstimmung auf Maui, kein Quatsch so sah's aus!!


Um die Westküste führte die Road to Hana. Auf dem Weg dorthin machten wir einen kleinen Ausflug zu einem wunderschönen und spektakulären Wasserfall, NUR 125m hoch. Zum ersten Mal durchquerten wir einen richtigen Bambuswald. Es war eine sehr mystische Stimmung zwischen diesen dicken Stangen hindurch zu laufen was noch mit einem netten, längeren Platzregen komplettiert wurde.


Nein ihr seid nicht betrunken, die Road to Hana ist so krumm,
sie führt über die alten Vulkankegel.
Ein Arch an der Ostküste.
Bei den 7 Pools, eigentlich wären wir hier baden gegangen, leider
führte der Fluss zuviel Wasser und es blieb beim Shooting.
Eine der Wanderungen führte uns durch einen eindrücklichen Bambuswald...
...zu diesem versteckten aber hohen Wasserfall.


Aber was macht Hawaii eigentlich sooo speziell ausser den Stränden? Natürlich WELLENREITEN. Und ganz entgegen unserer Meinung ist es eigentlich sehr einfach. Ok es ist nicht wirklich surfen sondern eher ein „von der Welle geschoben werden“. Sieht in den ersten Stunden des Lernens extrem wacklig aus bereitet aber eine Menge Spass und noch mehr Muskelkater. Hauptsache man gehört dazu. Zum Abschluss von Maui gönnten wir uns dann noch einen Bootsausflug inklusive Schnorcheltrip, Walbeobachtung und Delfinsightseeing. Und wer hätte es gedacht, bei besten Bedingungen hatten wir das Vergnügen den einen oder andern Buckelwal zu sehen, die waren zwar relativ fix unterwegs so dass wir mit unseren Knipsen zu langsam waren. Aber die Delfine zeigten sich von ihrer besten Seite und schwammen eine ganze Zeit um unser Boot. Maui ist generell eine wunderschöne und abwechslungsreiche Insel die sehr viel zu bieten hat und vor allem noch nicht so touristisch und japanisch ist wie wir auf der nächsten Insel Oahu bemerkten.


Die beiden Vollprofis, vom sufen selbst gibts keine Bilder, wir waren grundsätzlich
zu schnell unterwegs in den Wellen ;-)
Dieses Bild gehört in den Blog. Wir hatten die Ehre den Weltbesten Windsurfer
Robby Naish bei seinen coolen Sprüngen zu sehen.
Aber es ist ein SEHR gefährlicher Sport. Hunderte von Kreuzen zieren
die Küstenabschnitte. Surfer die an den Klippen zerschellt sind.
Verständlich bei diesen Wellen und den scharfen Klippen.
Vom Boot aus sahen wir Delfine, Gott auch diese Tierchen sind flink wie
Wiesel, auf 95% der Fotos war einfach nur Wasser zu sehen...:-).
Weil wir nach dem Schnorcheln noch nicht genug Fischchen gesehen hatten,
gönnten wir uns noch ein Besuch im Aquarium von Maui.
Nach ein paar Bierchen..


Auf eben diesem Oahu sollte man beim Besuch des geschichtsträchtigen Pearl Harbour und dem berühmten Waikiki-Beach nicht kneifen. Das Bild ist hier ähnlich wie auf Maui, es gibt sehr viele hammer Küstenabschnitte und noch mehr Strände für die wirklichen Surfprofis. Deren Event, das Pipmaster auch mit ein Grund war warum wir Oahu als zweite Insel wählten und nicht was anderes. Leider hat unser Guide Stefu die Rechnung nicht mit dem Wetter gemacht, welches die angesagten Monsterwellen ein zwei Tage früher als geplant an den Strand brachte. So mussten wir uns mit den Amateuren abfinden, welche aber auch noch allerhand im Trickkästchen hatten z.B easy als Samichlaus durch eine Pipe (Röhre) surfen, was im grossen Applaus von den anwesenden Frauen einbrachte. Lustig war das Erlebnis an der Hanauma Bay, wo sich jeder Tourist zuerst ein Film anschauen MUSS, wie er sich in dem einmaligen Riff zu verhalten hat. Trotz Film kriegen es einige, vor allem Japaner, nicht auf die Reihe und treten mit Flossen und kleinem Hirn direkt über die Korallen!!!


Das Denkmal von Pearl Harbor.
Honolulu aus der Möwen-Perspektive.
Surflegende mit Surfanfänger.
Darf ich vorstellen: Waikiki Beach, der eigentlich sooo speziell gar nicht ist.
Jacy zuerst noch oben an der Hanauma-Bay...
...dann mittendrin statt nur dabei.
Es ist wieder mal Zeit füüüür ein? SUCHBILD. Wieviele Ananas seht ihr?
Lösung bitte mailen, alle richtigen Einsendungen erhalten ein Kuss von Jacelyne.
Der absolut coolste Samichlaus nach beendetem Gig.
Was beobachten und fotografiern die ganzen Paparazzis wohl....
...na ist doch klar! Hehe.


Die Zeit auf Hawaii verging rasend, plötzlich stand der Abschied vor der Tür und wir mussten Stefu ziehen lassen *smile* Am Anfang war es komisch kein Anhängsel mehr zu haben .. hehe, wir haben die gemeinsame Zeit zu dritt extrem genossen. Zum Abschluss ein paar Impressionen die Hawaii beschreiben, unvergesslich!


Wir haben super Regenbogen gesehen... 100.--
...mystische Weltuntergangsstimmungen... 500.--
...krasse Surfer's... 1'000.--
...tausende von Bretter... 5000.-- 
...mit Stefu auf Hawaii....EINFACH UNBEZAHLBAR!!!
Danke.




Nun gehts weiter..


Wird man mit einem Erfrischungstüchlein und einem Cocktail empfangen ist man eventuell auf Fiji gelandet, so wie wir! Yess! Reisen ist anstrengend, so gönnen wir uns doch einen Woche Ferien. Wir wählten ein etwas abgelegenes Resort auf der Insel Viti Levu aus, waren aber dafür fast alleine Gast im Resort, was umso schöner war. Am zweiten Tag wurden wir vom Personal bereits mit Namen angesprochen und auch die Moskitos haben sich extrem über den Schweizer-Besuch gefreut. Unsere Hauptaufgabe bestand darin, zu überlegen was wir am Abend essen wollten. Als Ablenkung leisteten wir uns zwei „Einführungs-Tauchgänge“ auf dem offenen Meer, was GENIAL war. Wir haben definitiv Blut geleckt, dagegen ist Schnorcheln nur noch Babykram. Das Rätsel warum es zu dieser Herrlichkeit fast keine Bilder gibt erfährt ihr im nächsten Eintrag.


Der Resort Wananavu auf Viti Levu, einer unserer Arbeitsplätze, das Restaurant.
Jacelyne bein verdienten nix tun.

Bald melden wir uns aus ... Neuseeland.

2 Kommentare:

  1. ach sooo schöööönnnnnnn!!!!!!!!

    lg
    Raphaela

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  2. Hallo ihr Lieben zwei

    Finde schnell zwischen der Arbeit ein paar Sekunden Zeit eure Fotoaufnahmen zu bewundern.
    Diese sind einfach oooober super!!
    Da bleibt mir nur das Staunen übrig.

    Häbet sorg und blybet gsund!

    Härzlechi Grüess Ruedi

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